Das Gesetz von Ursache und Wirkung praktisch erklärt
20.07.2020 08:00
von Karin-Mirijana Gieron-Hix

Das Gesetz von Ursache und Wirkung praktisch erklärt

Das Gesetz von Ursache und Wirkung praktisch erklärt

Heute möchte ich dir ein wichtiges kosmisches Gesetz näherbringen – das Gesetz von Ursache und Wirkung. Dazu lass mich dir zunächst eine Frage stellen. Gibt es Momente in deinem Leben, in denen du mit Situationen konfrontiert wirst, die dir ganz und gar nicht gefallen?

Das hat wohl jeder von uns schon einmal erlebt, richtig? In unserem Leben passieren hin und wieder Dinge, die wir einfach nicht verstehen können. Wir fragen uns, warum passiert ausgerechnet mir das?

Aber weißt du, alles, was uns in unserem Alltag begegnet, basiert auf Naturgesetzen. Das sind die sogenannten kosmischen Gesetze. Diese sorgen dafür, dass wir auch die „angemessene Antwort“ auf all das bekommen, was wir getan haben. Das muss keine unmittelbare Antwort sein, sondern es kann auch mal eine längere Zeit dauern, bis eine „angemessene Antwort“ ausgelöst wird.

Eine unmittelbare Antwort im Sinne des Gesetzes von Ursache und Wirkung wäre es, wenn ich einem anderen Menschen eine Ohrfeige gebe und er sofort zurückschlägt. Eine andere Möglichkeit, dass dieses Naturgesetz wirkt, wäre es, wenn ich mir ständig Gedanken über etwas mache und gleichzeitig Angst davor habe, dass meine Befürchtungen eintreffen. Dann wird das kosmische Gesetz von Ursache und Wirkung dafür sorgen, dass genau diese Situation eintrifft, vor der du Angst hast. Mit deinen Gedanken hast du sie in dein Leben gezogen!

Wichtig ist, dass du das Folgende verstehst: Ein kosmisches Gesetz kann man nicht außer Kraft setzen. Ob wir es kennen oder nicht – es wirkt in jedem Fall.

 

Es gibt keine Zufälle in unserem Leben

Alles, was im Universum geschieht, geschieht gesetzmäßig. Es gibt keine Zufälle in unserem Leben. Alles, was uns widerfährt, haben wir selbst erschaffen!

Jede Ursache hat ihre Wirkung, jede Wirkung hat ihre Ursache – so lautet das Gesetz von Ursache und Wirkung.

Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Tat ist also eine Ursache, die eine Wirkung nach sich zieht. Alle Situationen, die uns im Leben begegnen, haben wir selbst „verursacht“. Dabei spielt es keine Rolle, ob uns das bewusst ist, ob wir es also bewusst „verursacht“ haben oder ob wir von alldem nichts wissen.

Ein ganz einfaches Beispiel ist das Folgende: Wir denken überwiegend positiv (Ursache), also wird unser Leben auch überwiegend positiv verlaufen (Wirkung)

Sind wir ein Mensch, der sehr oft negativ denkt (Ursache), dann verläuft unser Leben auch sehr oft negativ (Wirkung). Viele Menschen sind dann jedoch der Meinung, dass sie in ihrem Leben einfach nur Pech haben oder das andere Menschen „schuld“ sind. Aber das ist nicht der Fall! Weder haben sie Pech noch sind andere Menschen die Verursacher, es ist einfach nur die Wirkung von all dem, was sie gedacht, gefühlt oder getan haben.

 

„Kenn ich schon“ – hält uns in der Vergangenheit fest

Wenn ich mich mit Menschen unterhalte, fällt mir oft auf, dass sie es gar nicht bemerken, wie negativ sie eingestellt sind. Für sie ist es schon vollkommen normal, auf diese Weise zu denken und handeln. Der erste Schritt wäre es, sich bewusst zu machen, wie denke ich denn eigentlich – positiv oder negativ? Manchmal ist es für uns von Vorteil, wenn wir andere Menschen fragen, wie sie uns in dieser Hinsicht einschätzen, denn die sehen die Dinge aus einer neutralen Perspektive. 

Auf einem unserer Seminare hatten wir eine junge Frau. Sie beschäftigte sich schon seit einiger Zeit mit Spiritualität. Als wir zum Thema positive oder negative Gedanken kamen, erzählte sie uns, dass sie am Tag zu 90 Prozent nur positive Gedanken denkt. Sie war so fest davon überzeugt, dass sie sich nicht davon abbringen ließ.

All das, was sie erzählte, war jedoch keineswegs positiv, aber sie merkte es nicht, da sie in ihrer eigenen Welt gefangen war. Eine Teilnehmerin fragte sie, wie denn ihr Leben verlaufe. Ob sie alles hat, was sie sich wünscht, und zufrieden ist.

Aber das Gegenteil war der Fall! Fakt war, sie hatte einen Job, der sie unglücklich machte und in dem sie nur ausgenutzt wurde. Ihre Partnerschaft war gerade zu Ende gegangen, weil sie und ihr Partner überhaupt nicht miteinander zurechtkamen. Mit ihren Eltern und Geschwistern hatte sie sich schon seit einiger Zeit nichts mehr zu sagen und sie lebte in einer 1-Raum-Wohnung, die nur das Notwendigste enthielt. Aber sie war immer noch der Meinung, dass sie nur positiv dachte.

Und wenn man solche Menschen darauf aufmerksam macht, dass sie negativ denken, kommt ganz oft der Satz: „Kenn ich schon, ich mache das normalerweise nicht.“

Wenn wir jedoch mit „Kenn ich schon“ antworten, sind wir nicht offen für Neues und bleiben in unserem alten Denken verhaftet. Unser Leben kann auf diese Weise nie wirklich glücklich werden!

Wichtig ist also, dass du in deinem Alltag immer wieder innehältst und dir der Gedanken, die du gerade hegst, bewusst wirst. Viele negative Gedanken sind irgendwann nämlich zu einer normalen Einstellung geworden, nach der wir seit Jahren leben.

 

Sei offen für Neues – gib dir selbst die Chance für Veränderung

Am folgenden Beispiel möchte ich es noch einmal verdeutlichen. Die allgemeine Meinung von vielen Menschen ist: Wenn man älter wird, beginnen so manche Zipperlein. Das können unterschiedliche Krankheitsbilder sein wie Osteoporose, Rheuma, Herzinfarkt, Diabetes, Demenz, Arthrose usw.

Wenn ich das denke (Ursache), bildet sich in meinem Inneren ein Glaubensmuster und ich werde genau diese Erfahrung (Wirkung) machen. Es geht kein Weg daran vorbei, dass ich mit dieser Einstellung krank werde.

Jeder Einzelne von uns hat es in der Hand, sein Leben zu bestimmen. Möchte ich ein glückliches Leben führen und angenehme Situationen in meinem Alltag erleben, dann sollte ich beginnen, positiv zu denken.

 

Die Grundlage des Lebens

Einer meiner ersten Lehrer lehrte mich schon vor über 20 Jahren, auf meine Gedanken zu achten. Für mich war das ein nicht ganz einfacher Prozess. Ich habe viele Jahre dafür benötigt, zu begreifen, dass meine Gedanken die Grundlage meines Lebens sind. Am Anfang habe auch ich nicht bemerkt, dass ich noch so viele mir nicht förderliche Gedanken hatte. Ich habe mich nur immer gewundert, dass mein Leben nicht so verlief, wie ich es gerne gehabt hätte.

Heute bin ich ihm so unendlich dankbar, dass er mich immer und immer wieder auf das Gesetz von Ursache und Wirkung aufmerksam gemacht hat.

In meinem Buch „Engel an unserer Seite: Deinen eigenen Weg finden“ habe ich meine wichtigsten Stationen beschrieben. Wenn ich es mir heute anschaue, hatte alles seinen Sinn. Natürlich hätte ich mir viele Schmerzen ersparen können, aber leider wusste ich damals nicht das, was ich heute weiß.

 

Das kannst du tun

Beobachte deine Gedanken. Sind sie positiv der negativ? Entscheide dich dann, die negativen Gedanken loszulassen. Eine kleine Hilfestellung ist die Folgende: Stelle dir die Frage, ob die Gedanken, die du gerade hegst, aus der Liebe oder aus der Angst entspringen.

Entspringen sie aus der Angst, darfst du sie getrost loslassen. Dann achte in deinem Alltag darauf, dass du bewusst diese Gedanken nicht zu Ende denkst, sondern den Gedankenfluss unterbrichst und dich entscheidest, diesem Gedanken nicht weiter zu folgen. Es ist deine freie Entscheidung, ob du diesem Gedanken folgst oder nicht.

 

Meine Empfehlung für dich

Wenn du diesen Prozess unterstützen möchtest, kannst du das mit Hilfe der Engel tun. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass immer, wenn ich die Engel in einen Prozess mit einbeziehe, alles viel leichter geht. Oft lösen sie währenddessen Dinge auf, die wir noch nicht einmal entdeckt haben.

Ein weiteres Tool, das ich dir gern nahelegen möchte, ist mein neuer Kurs „Starte dein glückliches Leben“. Dieser Kurs begleitet dich 4 Wochen lang und hilft dir, dich in jeder nur erdenklichen Weise positiv auszurichten. Bist du dabei?

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