Raus aus der Opferrolle und rein ins Glück
23.03.2020 08:00
von Karin-Mirijana Gieron-Hix

Raus aus der Opferrolle und rein ins Glück

Raus aus der Opferrolle und rein ins Glück
Raus aus der Opferrolle und rein ins Glück

Jeder von uns kennt Situationen, in denen etwas geschieht, das uns zwingt, zu leiden – etwas, das uns geradewegs in eine typische Opferrolle schubst. Wir verlieren unseren Job, wir werden verletzt, wir werden krank, wir werden von unserem Partner verlassen – wir sind unglücklich und können doch eigentlich gar nichts dafür. Es liegt doch nicht an uns! Wir leiden und zerfließen in Selbstmitleid.

Wir sehen uns selbst als Opfer. Es sind immer die Umstände, das Schicksal oder die anderen Menschen, die uns übel mitspielen. Das Gefühl, Opfer zu sein, ist vielen von uns sehr vertraut.

In diesem Augenblick, in dem uns etwas Schlimmes widerfährt, fühlen wir uns wie der ärmste und bemitleidenswerteste Mensch auf der Welt. Niemand anderem ist jemals so etwas Schlimmes widerfahren wie uns! Wir stellen uns die Frage: »Wieso ist das Schicksal so ungerecht zu uns?« Wir beginnen daran zu zweifeln, dass wir jemals wieder aus diesem Sumpf kommen können.

Immer noch Opferrolle oder doch einfach Pech?

Um uns herum scheint es nur Menschen zu geben, die lachen, denen es gut geht und die alle in keinem Fall so etwas Schlimmes erlebt haben wie wir. Wir fühlen uns allein und ausgeschlossen, regelrecht aussortiert und abgemeldet. Wir sind es, die immer wieder Pech haben.

Unsere Gedanken kreisen nur noch um uns selbst und um unser Leid. Wir können gar nicht mehr all die schönen Dinge in unserem Leben sehen, alles ist nur noch trist und grau.

Selbst wenn Menschen auf uns zukommen und uns aufmuntern wollen, schaffen wir es, uns in unserem Leid gefangen zu halten. Und damit tun wir genau das, was wir nicht tun sollten: Wir erzählen ab sofort jedem, wie schlecht es uns geht und wie viel Pech wir im Leben haben und dass wir doch eigentlich auch mal ein bisschen Glück im Leben verdient haben.

O ja, das kennen viele von uns. Viele kennen die eine Seite, in der wir uns selbst als Opfer fühlen und viele kennen auch die andere Seite, wenn immer wieder Menschen im Außen auf sie zukommen und ihr schreckliches Leid zum 1285-ten Mal mit ihnen durchkauen – und ganz viele kennen beide Seiten gleichermaßen.

Die Wahrheit ist, wir haben es selbst in der Hand, wie unser Leben verläuft!

Opferrolle ade!

1. Wir sind Schöpfer der Umstände, die um uns herum passieren.
Wir allein bestimmen, was wir hier in unserem Leben erleben und was nicht. Durch unsere Gedanken erschaffen wir unsere Realität. Manchmal wundere ich mich, dass nicht mehr Menschen auf ihre Gedanken und Worte achten. Sie haben wirklich unglaublich großen Einfluss auf unser Leben.

Jeder möchte gerne glücklich sein und denkt und spricht täglich über die Dinge, die nicht funktionieren. Die negativen Dinge werden aufgebauscht. Die positiven Dinge fallen vielen gar nicht mehr auf oder ihnen wird kaum Beachtung geschenkt.

Und immer dann, wenn wir uns mit negativen Dingen beschäftigen und sei es auch nur in unseren Gedanken, dann laden wir damit das Negative direkt in unser Leben ein.

Machen wir uns diese Dynamik noch einmal bewusst: All das, was uns jeden Tag widerfährt, haben wir uns selbst mit unseren Gedanken erschaffen. Wenn unser Partner uns verlässt, dann hat es auch mit uns zu tun. Dann ist es nicht der böse Partner, der uns verlassen hat, nein, wir haben unseren Anteil dazu beigetragen. Aber genau den wollen wir einfach nicht wahrhaben. Wir blenden ihn aus, denn es ist ja einfacher, die Schuld einfach auf den anderen abzuschieben.

Oder wir finden es ungerecht, dass wir immer die Arschkarte ziehen, währenddessen es den meisten anderen gut geht. Das erzählen wir auch noch überall herum, ich meine damit den Part mit der Arschkarte. Ja, was glaubst du, was in der Folge passiert? Genau! Du hast dir so einen richtig schönen, fetten hinderlichen Glaubenssatz zugelegt. Und jetzt wunderst du dich, dass dein Leben nicht anders verläuft? Ja, wie denn auch? Du hast es doch so exakt so bestellt!

Wir entscheiden, ob wir leiden wollen oder nicht

2. Wir haben es selbst in der Hand, ob wir leiden wollen oder nicht.
Also nochmal, wir haben unser Leben selbst in der Hand. Das bedeutet, wir entscheiden, ob wir leiden wollen oder nicht. Das mag hart klingen, ist aber so!

Wir können stundenlang über die Verkäuferin im Supermarkt schimpfen, können uns in unserer Opferrolle suhlen und leiden, aber ändern können wir damit überhaupt nichts. Wir fügen uns nur selbst Leid zu, indem wir aufs Neue Leid und negative Situationen in unser Leben ziehen.

In dem Moment, in dem wir uns für die Opferrolle und damit fürs Leiden entscheiden, geben wir die Verantwortung ab. Wir bestimmen nicht mehr selbst unser Leben, sondern überlassen es anderen. Wir haben das Ruder aus der Hand gegeben.

Willst du wirklich, dass andere Menschen die Macht über dich haben? Ist es nicht schöner, wenn du allein der Steuermann bist und dein Schiff in den Hafen steuerst?

Ängstliche Anteile verabschieden

Ja, und wenn wir dann an dem Punkt sind, an dem wir endlich die Verantwortung übernehmen wollen, an dem wir beschlossen haben, aus der Opferrolle auszusteigen, dann kommt die Angst.

Wenn du etwas tiefer in die Thematik Angst einsteigen möchtest, empfehle ich dir diesen Beitrag von mir: Wie du deine Angst überwinden kannst. 

Wir wissen also nicht, was uns erwartet und bewegen uns daher auf unsicherem Terrain. Was passiert dann? Wir möchten dann doch lieber am Alten festhalten, denn dort kennen wir uns aus. 

Und genau hier müssen wir unsere Grenzen überschreiten.

Diese Angst speist sich aus Anteilen in uns, die mit dem betreffenden Thema an die Oberfläche kommen. Sie halten uns davon ab, uns in dieser Situation anders zu verhalten. Sie möchten, dass wir uns genauso verhalten wie in der Vergangenheit, denn das kennen sie. Hier wissen sie genau, was auf sie zu kommt.

Diese Anteile fühlen sich total überfordert. Sie benötigen jetzt unsere Unterstützung. Sie benötigen unsere gesamte Aufmerksamkeit.

Wenn wir Angst haben, dann geraten diese Anteile in Aufruhr, sie finden keinen Halt mehr. Unsere Aufgabe ist es, diesen Anteilen den Halt und die Geborgenheit zurückzugeben, die sie benötigen.

Heute möchte ich dich einladen, als erstes deine ängstlichen Anteile in den Halt und die Geborgenheit zurückzubegleiten.

Aus der Opferrolle aussteigen

Erst wenn wir diesen Anteilen Halt und Geborgenheit zurückgegeben haben, können wir beginnen, mit äußeren Schritten auch uns zu verändern und damit aus der Opferrolle auszusteigen. 

Wenn wir zuerst im Außen beginnen, uns zu verändern, werden wir nicht den Erfolg haben, den wir uns wünschen. Denn diese unerlösten Anteile in uns werden sich immer wieder wehren, bis wir unser neues Projekt am Ende wieder eingestampft haben.

Die notwendigen Schritte im Außen sind folgende:

  1. Es gibt keine Ausreden mehr, wie: »Ich war im Stress«, »Das Telefon hat mich aufgehalten«, »Ich bin zu spät losgefahren« o. ä.
  2. Sage nicht mehr »Ich muss«, sondern »Ich will!«!
  3. »Versuche« nicht etwas, sondern tue es!
  4. Werde Herr über deine Zeit!
  5. Sei du selbst!
  6. Triff die Entscheidung, Schöpfer deines Lebens zu sein, und handele danach!
  7. Dein neues Mantra: »Ich allein bin für mein Glück verantwortlich und gebe keinem anderen die Macht über meine Gefühle.«

Wenn dir das anfänglich noch schwerfällt, dann liegt es daran, dass dein Unterbewusstsein sich sehr lange mit der Opfermentalität identifiziert hast. Wenn du Hilfe dabei benötigst, wirklich hartnäckige Ängste loszulassen, dann lade ich dich ein, meine Seelenessenz und Engel Magie Schritte auszuprobieren. In diesen Schritten wirst du dich komplett neu ausrichten und dein Bewusstsein immer weiter ausdehnen. Wir werden gemeinsam viele neue Bewusstseinsebenen erforschen und dich mit diesen Energien versorgen, damit du endlich anfangen kannst, dein Leben als Schöpfer zu gestalten und deiner Lebensaufgabe nachgehen kannst.

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