Veränderung – 8 Gründe, warum sie so schwerfällt
22.06.2020 08:00
von Karin-Mirijana Gieron-Hix

Veränderung – 8 Gründe, warum sie so schwerfällt

Veränderung – 8 Gründe, warum sie so schwerfällt

Unser Leben ist ständige Veränderung! Veränderungen sind unvermeidlich und gehören zum Fluss unseres Lebens. Ohne Veränderung würden wir immer auf der Stelle treten. Wir könnten uns nicht weiterentwickeln. Aber große Veränderungen in unserem Leben machen uns oft auch Angst.

Und doch kommt kein Mensch an diesen Veränderungen vorbei. Der globale Bewusstseinswandel hat dazu geführt, dass die Welt sich noch schneller wandelt als bisher. Wir haben das Gefühl, dass Veränderungen noch rascher in unser Leben treten. Oft sind wir mit diesen Veränderungen nicht einverstanden und versuchen, uns dagegen zu wehren.

Alles um uns herum ändert sich. Auch die Menschen – manche gehen, neue Menschen kommen in unser Leben. Die Umwelt, die Jahreszeiten, die Technik, einfach alles unterliegt der Veränderung.

Veränderung ist ein Element des Lebens. Ohne Veränderung können wir uns nicht weiterentwickeln. Wir sehen, es bleibt uns nichts anderes übrig, als zu lernen, mit der Veränderung umzugehen.

 

Lernen, mit der Veränderung umzugehen

Wenn wir lernen, mit der Veränderung richtig umzugehen, können wir auch die Chancen nutzen, die uns das Leben durch die Veränderung mitbringt. Entscheidend ist immer, wie stehen wir zu Veränderungen. Sind wir Neuem gegenüber nicht aufgeschlossen und fangen sogar an zu jammern und darunter zu leiden, können wir die neuen Chancen und Möglichkeiten, die uns das Leben bietet, nicht sehen. Wir bleiben in unserer alten Sichtweise „gefangen“ und sehen keinen Ausweg.

Erfolgreiche Menschen haben sich für eine aktive Lebensgestaltung entschieden. Und dazu gehört einfach die Veränderung! Da sie ihr Leben selbst gestalten, sind sie immer bestrebt, etwas in ihrem Leben verändern zu wollen. Dadurch haben sie eine ganz andere und positive Einstellung zu Veränderungen. Sie empfinden Veränderung nicht als lästiges Übel, was jedem von Zeit zu Zeit immer mal passiert, sondern sie wissen, sie gehört zum Leben dazu.

Sicher ist es dir auch schon so ergangen, dass du andere Menschen wegen irgendetwas bewundert hast? Du hättest so gerne auch diese berufliche Position, diese Sprachkenntnisse, diesen Freundeskreis oder diese positive Lebenseinstellung.

Aber irgendetwas scheint uns ständig daran zu hindern, selbst solche Veränderungen in unserem Leben durchzuführen. Was hindert uns daran, uns weiterzuentwickeln und wichtige Veränderungen in unserem Leben herbeizuführen?

Oft sind uns die Gründe, die uns daran hindern, gar nicht bewusst. Wir stellen nur nach Jahren fest, dass unser Leben noch genauso verläuft und sich nichts Wesentliches verändert hat.

Fakt ist aber, dass mit dem globalen Bewusstseinswandel Veränderungen schneller stattfinden. Also warum nutzen wir das nicht, um positive Veränderungen in unser Leben zu integrieren?

Heute schauen wir uns einmal einige mögliche Ursachen an, die uns Veränderung so schwer machen.

 

1. Wir hören auf unser Bauchgefühl

Ja genau, du liest richtig. Solange du auf dein Bauchgefühl hörst, wirst du nichts Neues wagen. Du denkst jetzt sicher, wir haben doch jahrelang gelernt, auf unser Bauchgefühl zu hören. Und jetzt soll das nicht mehr richtig sein? Aber genau so ist es! Ich erkläre dir auch warum.

Wenn wir auf unser Bauchgefühl hören, melden sich immer auch die negativen Gefühle, die wir zu bestimmten Themen erlebt haben, zu Wort. Dann kann es sein, dass du dir z. B. vornimmst, eine größere Reise anzutreten. In dem Moment aber, in dem du die Reise buchen möchtest, meldet sich das negative Gefühl (Bauchgefühl) von damals, als du eine ähnliche große Reise unternommen hast. Während dieser Reise wurdest du krank und es ging dir so richtig schlecht.

Unser Bauchgefühl meldet sich also immer wieder zu entsprechenden Themen. Wir glauben, dass es uns sagen möchte, mach dies oder das nicht, das ist nicht gut für dich. Aber in Wirklichkeit will es uns sagen, da gibt es noch etwas, was wir auflösen dürfen. Haben wir also eine Veränderung vor uns, sollten wir nicht wie in der Vergangenheit auf unser Bauchgefühl hören und die Veränderung streichen, nur weil wir ein „schlechtes Gefühl“ haben, sondern wir sollten dieses „schlechte Gefühl“ aus dem Weg räumen. Dann ist der Weg frei für unser Ziel.

 

2. Wir hören zu viel auf andere Menschen

Andere Mensch sehen es aus ihrem Blickwinkel, der meist mit unserem eigenen Blickwinkel wenig oder gar nichts zu tun hat. Sie geben uns Tipps aus ihren Ängsten heraus, die mit unseren Ängsten nicht kompatibel sein müssen.  Sie wollen ganz andere Erfahrungen machen als wir selbst.

Wenn wir uns von den Argumenten anderer leiten lassen, dann riskieren wir, dass wir uns nur so weit entwickeln können, wie es die anderen zulassen!

 

3. Wir hören auf unseren inneren Kritiker

Wir haben im Laufe unseres Lebens viele Erfahrungen gemacht. Durch diese Erfahrungen haben wir uns bestimmte Grundeinstellungen zugelegt. Haben wir oft die Erfahrung gemacht, dass wir Ziele in unserem Leben nicht erreicht haben, dann haben wir sehr wahrscheinlich die Einstellung in uns entwickelt, das wir unfähig oder zu schwach sind, unser Leben zu verändern.

Unser innerer Kritiker erzählt uns dann, du schaffst das nicht, das ist zu groß, du bist zu schwach, du hast nicht genug Geduld usw. Hören wir also auf unseren inneren Kritiker, werden wir höchstwahrscheinlich eine persönliche Veränderung erst gar nicht in Angriff nehmen.

 

4. Wir hören auf unsere negativen Energien

Vielleicht gehörst du zu den Menschen, die sich erst einmal, bevor sie eine Veränderung angehen, diese Veränderung übertrieben negativ ausmalen. Du stellst dir vor, was alles passieren könnte, wenn es zu dieser Veränderung kommt. Das führt natürlich auch dazu, dass allein der Weg zu deinem Ziel sich mühsam darstellt.

Du malst dir aus, dass sich deine Arbeitskollegen von dir zurückziehen, wenn du eine neue Chefposition einnimmst. So malst du dir schon die Nachteile für diese Position aus. Dies alles ist aus der Angst heraus gesteuert. Und wenn wir Angst vor der Veränderung haben, werden wir keine Veränderung in unserem Leben zulassen.

 

5. Wir sehen uns in der Opferrolle

Wir erkennen zwar, dass wir ein Problem haben, geben aber allen anderen oder dem Schicksal die Schuld an diesem Problem. Dabei haben wir Ausreden wie: „Ich hatte eine schwere Kindheit, ich suche mir immer den falschen Partner/die falsche Partnerin, deshalb klappt es mit der Partnerschaft auch nicht“ usw.

Dadurch, dass wir uns als Opfer sehen, fühlen wir uns hilflos und ohnmächtig. Am Ende warten wir unser ganzes Leben lang darauf, dass sich die anderen Menschen ändern!

Du willst raus aus dem Opferdenken und dir dein Leben vollkommen neu erschaffen? Dann habe ich hier einen Artikel für dich, der dich in jedem Fall weiterbringt:

https://www.mirijana.eu/index.php/blog/raus-aus-der-opferrolle-und-rein-ins-glueck.html

 

6. Wir haben kein Durchhaltevermögen

Wir nehmen uns zwar vor, etwas zu verändern, werfen aber beim kleinsten Problem alles über Bord. Bei allen Veränderungen wird unser Durchhaltevermögen in der Regel gefordert. Nicht alles verläuft gleich so, wie wir uns das vorstellen. Es melden sich negative Gefühle und diese negativen Gefühle gilt es wahrzunehmen und aus dem Weg zu räumen, damit sich die Veränderung einstellen kann.

 

7. Unsere Motivation ist zu gering

Wir möchten zwar etwas verändern, nicht weil wir uns viel davon versprechen, sondern weil uns jemand anders z. B. unser Partner darum bittet. Die Veränderung ist nicht unser Herzenswunsch. Aus diesem Grund sind die Erfolgschancen von vornherein geringer. Deshalb sollten wir uns immer wieder bewusst machen, welche Vorteile diese Veränderung für uns hat. Und jeder Streit oder jede Auseinandersetzung mit unserem Partner, hat ja auch letztendlich etwas mit uns zu tun.
Und last but not least …

 

8. Unsere inneren Anteile wehren sich

Obwohl es der letzte Punkt ist, ist er genauso wichtig oder sogar noch wichtiger als die anderen Punkte. Wenn wir Anteile in unserem Inneren haben, die Angst vor Veränderung haben oder die eine Veränderung blockieren, werden wir es nicht schaffen, in unserem Leben eine Veränderung herbeizuführen.

Diese inneren Anteile werden sich mit aller Kraft dagegen wehren, dass diese Veränderung auch nur ansatzweise eintrifft. Sie werden alles mobilisieren, damit es so bleibt, wie es ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, diese inneren Anteile wahrzunehmen, mit ihnen in Kontakt zu treten und sie aufzulösen. Dann wird der Weg frei für ein neues Leben!

Du möchtest endlich Veränderungen in Bereichen erleben, die schon seit längerem stocken? Du willst das Leben führen, dass deinen Träumen und Wünschen entspricht?

Dann lass jetzt Veränderung zu. In meinem neuen Kurs „Starte dein glückliches Leben“ bekommst du eine 4-wöchige Begleitung für deine ersten Schritte in ein neues Leben. Bist du bereit dafür?

Hier kannst du dich anmelden:

https://rb.gy/i7yjwa

Zurück

Mirijana | Die NEUE Herzlichkeit |
© Alle Rechte vorhanden Impressum Datenschutz